Hallo, ihr Lieben,
ich bin in Verzug, meine Gedanken in die Welt zu tragen. Nimmt sich die Gesundheit weiter eine Auszeit, versuche ich heute trotzdem wieder etwas Sinnvolles den unendlichen Inhalten des Internets beizusteuern.
Kommen wir somit direkt zu dem Zitat des Bildes. Google bietet hierzu u.a. diese Definition:
,,(….) Es ist eine Warnung, dass Menschen, die normalerweise sehr geduldig sind, bei einer Grenzüberschreitung einen extremen Zorn entwickeln können. Der Zorn eines lange Geduldigen wird als besonders gefürchtet angesehen, da er aufgestauter Frust und Ungerechtigkeit ist, die sich dann mit voller Wucht entladen.“
Wirken diese Zeilen zu konträr zu meinen Beiträgen und Bestrebungen rund um Dankbarkeit? Mag sein! Aber die Themen passen durchaus zueinander:
Dankbarkeit zu empfinden ist eine wertvolle Eigenschaft. Dagegen gibt es zu viele Egomanen, Narzissten oder Soziopathen, die selbige nicht empfinden (können). Ihrer Weltanschauung entspricht es stattdessen, dass andere da sind, deren Bedürfnisse zu erfüllen.
Parallel bedeutet Dankbarkeit aber nicht, alles mit sich machen zu lassen, jeden Umgang zu erdulden oder alles
zu ertragen.
An die Worte John Drydens erinnerte ich mich (leider) nachhaltig, nachdem Dienstag mehrfach meine ,Geduld‘ ausgereizt wurde:
… mit dem haltlosen Vorwurf einer Sachbeschädigung!
… einem Dienstleister, der keine pünktlichen Lieferung realisierte, sondern diese einseitig (ohne Info) stornierte!
… dem zähen Bemühen von einem
städtischen Bereich eine Information zu erhalten (bis sich letztlich sogar die Landeswahlleitung einschaltete).
Es hat für mich selbstverständlich weiter Bestand, dass Dankbarkeit positiv wirkt und das für alle Beteiligten. Allein mein Dank für die Unterstützung dieser Tage, belegte das eindrucksvoll (u.a. dafür das ,,Projekt 18“ für unseren Sohn zu einem besonderen Erlebnis machen zu können).
Aber es gilt stets Grenzen und Respekt zu wahren. Besonders denen gegenüber, die wenig fordern und stets da sind, wenn man sie braucht. Derer Geduld ist kein Freibrief, alles mit ihnen zu machen. Alles hat seine Grenzen - und wie ebenfalls dargestellt:
,,Der Norden vergisst nie…!“ ;-)
Bleibt also achtsam mit euch - aber auch mit euren Mitmenschen. 🫶🏻🙂
Von Herzen
Euer
Frank
