Es geht weiter - im Fokus: DANKBARKEIT!

Hallo, ihr Lieben,


auch heute bleibe ich einem Thema weiter treu: Es geht nochmals um DANKBARKEIT. 


Vielleicht mögen einige aufgrund der letzten Beiträge meinen:

,,Wofür deshalb dankbar? Ist doch alles selbstverständlich, wieso dankbar sein?“.


Zu einem gewissen Anteil kann ich dies nachvollziehen. Begegnete ich doch selber Menschen, die es als Gottgegeben ansahen, sich für sie einzubringen (leicht überspitzt formuliert). Da entfaltet sich ein Gefühl wahrer DANKBARKEIT natürlich eher wenig. 


Schaue ich nun heute zurück, wurden in der (jüngsten) Vergangenheit viele vermeintlichen ,Selbstverständlichkeiten’ nicht nur infrage gestellt. Tatsächlich  wurden einige nahezu atomisiert.


Ein Grund  mag  die Kollision verschiedener Wertesysteme und einem  unterschiedlichen Menschenbild sein. Mich prägten zahllose Schicksale lieber Menschen und das über viele Jahre… und dem Anspruch für sie da zu sein. Und gerade in den krisenhaftesten Zeiten erlebte ich selber von anderen DANKBARKEIT.


Als mir aber im Alltag nach dem Tode meiner Ma der Satz ,,Tut mir auch leid mit Deiner Mutter, ABER …“ begegnete, wuchs bei mir nochmals die Sensibilität dankbar zu sein. Denn einen Satz zum Tode eines Angehörigen mit ,ABER‘ fortzusetzen, untragbar ist und jedes echtes Mitgefühl vermissen lässt. Genau dies aber verstärkte meine Werte:  Dass Mitgefühl und Verständnis kein Selbstverständnis sind…


… und es ließ meine Dankbarkeit weiter reifen, um etwas nicht einfach als normal hinzunehmen. Sondern dass jede Bemühung und Hilfe, jeder zusätzliche Weg oder Zeit, die für mich oder Belange meiner Familie erbracht werden, besonders sind. Dafür bin ich in Demut dankbar, wer gerade in dieser Katastrophenwoche für uns da war.


Da DANKBARKEIT eine von vier wichtigen Säulen meines erweiterten Beratungsansatzes ist, könnt ihr neugierig bleiben, was noch kommt.


In diesem Sinne heute von Herzen liebe Grüße an euch! 🫶🏻🙂


Euer

Frank